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Verfassung im Licht der Kunst

Nach „Menschenrechte“ (2020/21) und „Zivilcourage“ (2021/22) wird diesen Herbst die Verfassung ins Licht gerückt. In Kooperation mit dem Verfassungsgerichtshof (VfGH) soll das österreichische Regelwerk der Demokratie, das für viele Staaten beispielgebend wirkt, einer breiten Öffentlichkeit nahegebracht werden.

 

Die Chromotope bilden den Kern der Lichtblicke. Sie können als frei verfügbare, schwellen- und barrierefreie Bühnen gelesen werden. Zugleich sind sie Schutzräume der Freiheit, Grund- und Menschenrechte – Werte, die der Verfassungsgerichtshof schützt. Auch das wollen wir vermitteln.

Victoria Coeln

Der Verhandlungssaal des VfGH

Der Verhandlungssaal des VfGH existiert in dieser Form seit 2012. Mit dem Einzug des VfGH in das Gebäude wurde der vormalige Raum den Bedürfnissen eines Gerichtes angepasst. An der dreigliedrigen, mit hellem Leder bespannten Frontseite ziert links und rechts des mittig angebrachten messingfarbenen Bundeswappens („Bundesadler“) die programmatische Wortfolge des Artikel 1 des Bundes-Verfassungsgesetzes den Raum: „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus“.

Das Gebäude war bei seiner Fertigstellung 1921 die Zentrale der Creditanstalt für Handel und Gewerbe, eine der wichtigsten Wirtschaftsbanken. Es wies einen zweigeschossigen Kassensaal auf, der mit einem Glasdach bedeckt war. Mit den Umbauten des Erdgeschosses zu einem Museum 1980, wurde ein Boden eingezogen und der obere Teil des Kassensaales in den Vorgängerraum unseres heutigen Verhandlungssaales umgestaltet.

Termine

30. September 2022: Verfassungstag

26. Oktober 2022: Tag der offenen Tür (der Verfassungsgerichtshof kann zwischen 13 und 17 Uhr besucht werden)