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Das Nomadische Institut für politische Kunst und Wissenschaft, NIPAS, ist ein gemeinnütziger Verein und versteht sich als Initiative für Lichtkunst und Demokratiebewusstsein. Leuchtturm-Projekt sind die Wiener Lichtblicke, die seit 2020 jedes Jahr ein sozialpolitisches Thema verhandeln. 

Das NIPAS bezweckt die Konzeption, Entwicklung und Erforschung von innovativen Kunstformaten, Kulturpraktiken und Beteiligungs-projekten, die einen neuen Blick auf wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Fragen und Werte ermöglichen und/oder diese für die breite Öffentlichkeit aufbereiten. Mit besonderem Fokus auf Neue Technologien, Licht- und Medienkunst sollen interdisziplinäre Kooperationen eingegangen und neue Verbindungen zwischen Menschen und Generationen, Ländern und Kulturen aufgebaut werden, die die Demokratie und den sozialen Frieden stärken.

Victoria Coeln, Initiatorin und künstlerische Leiterin der Wiener Lichtblicke, verbindet in ihrer künstlerischen Arbeit ästhetische und politische Fragen, die sie an den Schnittstelle des Sichtbaren und Nichtsichtbaren verhandelt. Seit 2002 entwickelt Coeln Chromotope in aller Welt – in berühmten Kathedralen und Gedenkstätten, an politisch, archäologisch und kulturhistorisch bedeutsamen Orten, überall dort, wo es um Fragen des Zusammenlebens geht und wo es ein Sediment an Erfahrungen, Erinnerungen und Empfindungen zu entdecken, zu heben und auch zu transformieren gilt.

Žiga Jereb, Co-Founder Wiener Lichtblicke, ehem. Obmann der Männerberatung, Choreograf, Tänzer und Psychotherapeut, absolvierte sein Masterstudium Dance Research an der Anton Bruckner Privatuniversität. Sein besonderes Interesse gilt gesellschaftspolitischen Beteiligungsprozessen, die er im Rahmen der Wiener Lichtblicke gemeinsam mit Victoria Coeln und ihrem Team für den öffentlichen Raum weiterentwickelt. In diesen Formaten verbindet er seine Kompetenzen in Tanz und therapeutischen Gruppenprozessen, um Selbstermächtigung und persönliche Entwicklung zu fördern und zu stärken.