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Victoria Coeln

Geboren 1962, lebt und arbeitet in Wien. Sie studierte Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie Mathematik an der Universität Wien und der Technischen Universität Wien. Bekannt geworden ist Victoria mit ihren ortspezifischen Lichtinterventionen, den Chromotopia, die sie seit 2002 an politisch, archäologisch und kulturhistorisch bedeutenden Orten in aller Welt entwickelt. Seit einigen Jahren konzipiert und realisiert Victoria Coeln multilokale, multidisziplinäre und partizipative Großprojekte, die sich einem übergeordneten Gesamtthema widmen. Den Auftakt machte 2019 das Projekt peaceful revolution, das sie anlässlich 30 Jahre Friedliche Revolution 1989 im Stadtraum und im Museum der bildenden Künste in Leipzig schuf. Seit 2020 ist Victoria Coeln künstlerische Leiterin der jährlich stattfindenden, von ihr entwickelten Wiener Lichtblicke.

www.coeln.at

Matthias Leboucher

www.matthiasleboucher.com

Litto / Daniela Weiss

litto.work
artificialmuseum.com

Jascha Ehrenreich

artificialmuseum.com

Francesca Centonze

wurde 1990 in Italien geboren und studierte an der Freien Universität Bozen sowie Transmediale Kunst an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Sie lebt und arbeitet zwischen Wien, Bozen, Triest und Mailand als Filmemacherin und Künstlerin im Bereich Video, Animation und Grafik. Ihre Kurzfilme und Animationen werden auf Festivals gezeigt und erhielten bereits mehrere Auszeichnungen.

Für die Frühlingsedition der Wiener Lichtblicke 2026 hat sie die Lichtgrafik "CHORUS OF THE ABYSS“ entworfen. Die Zeichnung verwandelt den Unterwasserraum in eine Konstellation mythologischer Wesen. Diese aus der Tiefe auftauchenden Wasserwesen suggerieren die Möglichkeit eines neuen Kapitels; einen Übergang von untergetauchten, zum Schweigen gebrachten und unterdrückten Stimmen hin zu einer neuen Vision, in der sie endlich an die Oberfläche kommen, gesehen werden und ihre Präsenz und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen können.

Hidéo SNES

ist Künstler, Designer und Forscher aus Wien und Helsinki, der der Künstlichen Intelligenz das Malen lehrt. Seine Arbeiten wurden im mumok Wien und im Kiasma in Helskini ausgestellt sowie in weiteren Ausstellungen auf vier Kontinenten.

Hidéo bezieht sich auf Romantik, clownesken schwarzen Humor und Symbolismus und strahlen mitunter eine kalte, subtile Gewalt aus. Er schafft Situationen, in der die Betrachter mit der Konditionierung ihrer eigenen Wahrnehmung konfrontiert werden und ihre Position überdenken müssen. Hidéo arbeitet mit Künstlicher Intelligenz und betreibt künstlerische Forschung zu ihren rassistischen, frauenfeindlichen und queerphobischen Aspekten.

www.hideosnes.online

Manuel Cyrill Bachinger

www.lyricallumen.com

DJ Feine Töne

Ines Schönauer, DJ, Künstlerin und Kunsttherapeutin, sorgt als Feine Töne mit ihren groovigen Beats bei den Wiener Lichtblicken stets für gute Stimmung – bereits 2024 hat sie bei den Licht-Tram-Fahrten aufgelegt. Mit einer fein abgestimmten Mischung aus Electronic, House und Techno ist sie uns unter dem Motto „Geburt der Sonne“ in den Frühling gefahren. 

www.soundcloud.com

Aldo Giannotti

Aldo Giannotti ist ein in Wien lebender visueller Künstler, dessen Arbeit sich mit der Beziehung zwischen Zeichnung, Raum und sozialen Strukturen auseinandersetzt. Indem er die Zeichnung sowohl als konzeptuelles als auch als operatives Werkzeug einsetzt, hat er eine präzise Bildsprache entwickelt, die auf Minimalismus, Synthese und Prägnanz basiert und untersucht, wie räumliche Rahmenbedingungen Verhalten und kollektive Normen prägen. Er hinterfragt, wie Ordnungssysteme die soziale Realität prägen, und schafft Raum für kollektives Handeln – das Handeln des Neuen. Für die Wiener Lichtblicke 2026 hat er die Lichtgrafik „Feel Free“ entworfen. 

www.aldogiannotti.com

Deborah Sengl

wurde 1974 in Wien geboren, wo sie lebt und arbeitet. Sie studierte ab 1992 an der Hochschule für angewandte Kunst Wien. Sie schloss 1997 in der Meisterklasse von Christian Ludwig Attersee mit einem Diplom ab. Seit 1995 stellt sie im In- und Ausland aus und ist in zahlreichen renommierten Sammlungen vertreten. Ihre künstlerische Arbeit wird ergänzt durch Bühnen-, Kostümdesign und Illustrationsprojekte.

Ihre Mischwesen aus verschiedenen Tieren oder Tier und Mensch sind als Metapher für menschliches Verhalten und zwischenmenschliche Beziehungen zu lesen. Mit ihnen stellt sie Fragen nach Identität, Rollenverständnissen und thematisiert Abhängigkeits- und Machtverhältnisse.

Bei den Wiener Lichtblicken ist Deborah Sengl bereits seit 2020 vertreten. 2023 zeigt sie mit der zweiteiligen Lichtgrafik „Tauben“ am Heldentor eine neue Arbeit. Jede Taube hält ein halbes Friedenszeichen im Tritt – wo werden sie zusammenkommen?

www.deborahsengl.com

Gabriele Stötzer

wurde 1953 in Emleben in Thüringen geboren. Die Schriftstellerin und Künstlerin lebt und arbeitet in Erfurt und Utrecht. Gabriele studierte an der Pädagogischen Hochschule Erfurt und wurde 1976, nachdem sie sich mit exmatrikulierten Kommilitonen solidarisiert hatte, zwangsexmatrikuliert. 1977 saß sie im Frauengefängnis Hoheneck wegen „Staatsverleumdung“. In den 1980er Jahren war sie eine der Gründerinnen der Künstlerinnengruppe Erfurt; 1989 besetzte sie die Stasi-Bezirksverwaltung Erfurt und Mitgründerin der Bürgerinitiative „Frauen für Veränderung“. Seit 1990 stellt sie international aus und ist in zahlreichen renommierten Sammlungen vertreten. 2022 veröffentlichte sie ihr vielbeachtetes Buch „Der lange Arm der Stasi“, in dem sie das skrupellose Vorgehen der Staatssicherheit in der Erfurter Kunstszene aufarbeitete. Gabrieles zentrales Motiv ist der weibliche Körper; ihre Performances, Filme, Fotografien und Zeichnungen kreisen um Widerstand, Selbstbehauptung und Selbsterkundung.

de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Stötzer

Margot Pilz

wurde 1936 in Haarlem geboren und lebt seit 1954 in Österreich. Nach einem Fotografie-Studium an der Graphischen in Wien arbeitete sie zunächst als Werbefotografin. 1978 wurde sie während eines Frauenfestes von der Polizei festgenommen und entschloss sich, fortan als Künstlerin zu arbeiten. Die Auseinandersetzung mit feministischen Themen bestimmt seitdem ihre künstlerische Arbeit und Margot zählt schon früh zu den international renommiertesten feministischen Künstlerinnen.

Neben Fotografie spielen Performance, Video und digitale Kunst eine bedeutende Rolle. Bereits in den 1990er Jahren erforschte sie die künstlerischen Einsatzmöglichkeiten des Computers und gehört damit zu den Pionierinnen der Medienkunst. An der TU Wien, der TU Graz und der Universität Athen lehrte sie als Professorin für Computerkunst.

www.margotpilz.at

Hermann Niklas

niklashermann.com

Maria Gstättner

www.magst.at

Tini Trampler & Playbackdolls

www.tinitrampler.com/playbackdolls

DJ Billie Jean

Stilmäßig angesiedelt zwischen Deep House, Progressive House und Techno spielt Billie Jean einen knackigen Sound, der tanzbar und dynamisch ist. Fasziniert von den unendlichen Möglichkeiten, aus allen Stilen das Beste hervorzukramen bleibt sie dabei immer offen für neue Strömungen und Formate, wie die Licht-Tram-Fahrten für die Frühlingsedition der Wiener Lichtblicke zum Thema „Geburt der Sonne“. Intuition für die Stimmung des Publikums, jede Menge Gefühl für Melodien und je nach Uhrzeit groovige oder extrem fette Beats prägen ihre Sets. Zu ihrer DJ-Tätigkeit setzt sie sich aktiv für Klimaaktivismus unter Musiker*innen & Artists ein und arbeitet u.a. beim Klimavolksbegehren.

www.soundcloud.com

Ruben Oosterman

Ruben Oosterman ist ein niederländischer Komponist und Musiker. Er ist an einer Vielzahl von Musikprojekten beteiligt. Neben diesen Projekten arbeitet er als Komponist für Filme, Modekampagnen und audiovisuelle Produktionen. In seinem Werk untersucht Ruben die Beziehung zwischen Bild und Ton. Seine

Kompositionen bewegen sich zwischen minimalistischen Klanglandschaften und vielschichtiger, filmischer Musik und bilden oft eine klangliche Umgebung, in der Erzählung, Atmosphäre und Emotion zusammenkommen. Für die Frühlingsedition der Wiener Lichtblicke 2026 war zu Beginn jeder Licht-Tram-Fahrt eine Soundkomposition von ihm zu hören. Akustische Elemente, die an die Strahlung aus dem Weltraum erinnern, luden ein, sich akustisch auf das Jahresthema Geburt der Sonne einzulassen. 

www.rubenoosterman.eu

Ahoo Maher

wurde 1990 in eine Künstlerfamilie in Teheran geboren und lebt seit 2008 in Österreich. Sie studierte Musikpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. Dort schloss sie 2017 ihr Studium der kontextuellen Malerei bei Ashley Scheirl ab. Seitdem stellt sie regelmäßig in Österreich und international aus. Ahoo arbeitet als freie Künstlerin und Kuratorin in Wien. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht die Auseinandersetzung mit Lebensbedingungen von Frauen. Für die Wiener Lichtblicke 2026 hat sie die Lichtgrafik „Khorshid Khanom“ entworfen, eine Neuinterpretation der historischen Figur aus der iranischen Lithografie-Tradition: ein Engel als Friedens- und Hoffnungsboten, der in der persischen Bildkultur in vielfältigen Formen erscheint. In dieser zeitgenössischen Adaption trägt die Figur eine Sonne in den Händen – „Khorshid Khanom“, eines der zentralen Symbole Irans. 

ahoomaher.com

Helēna Sorokina

Sakina Teyna

sakinateyna.com

Florian Müller

Žiga Jereb

www.zigajereb.com

Carsten Busse

wurde 1965 in Leipzig geboren, wo er lebt und arbeitet. Von 1992 bis 2004 war er Teil der Künstlergruppe „solitaire factory“, die mit ihren national und international vielbeachteten Projekten, Aktionen und Ausstellungen unter die Gürtellinie der saturierten Gesellschaft zielten. Der Fokus von Carstens aktuellen Schaffen liegt auf Konzeptkunst und Installation, seit 2019 ist der Papierschnitt sein bevorzugtes Medium. Neben seiner künstlerischen Arbeit ist Carsten als Kurator und Kulturarbeiter tätig.

Für die Wiener Lichtblicke transformierte er bereits 2020 Motive aus seiner „NO JUSTICE, NO PEACE“, die auf medialen Bildern von Demonstrationen und Polizeigewalt basieren, in Lichtgrafiken.

www.carsten-busse.de

Olaf Osten

wurde 1972 in Lübeck geboren. Er studierte Grafikdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim und am Institute of Art, Design and Technology in Dublin. Seit 1997 ist Wien sein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt. Seine Arbeiten wurden international in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. 2022/23 war er Stipendiat des österreichischen Außenministeriums in Sarajevo. Vor allem mit Zeichnung und Malerei befragt Olaf Osten die Sinnhaftigkeit unserer gängigen Weltbilder. Seine Sujets ­verweisen thematisch auf Natur, Freiheit, und gesellschaftliche ­Kontexte. Seine Arbeiten waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen. Für die Wiener Lichtblicke 2026 hat er passend zum Thema "Geburt der Sonne“ die Lichtgrafik „Mutter“ entworfen.

olaf-osten.com

DJ Nachbar

Benjamin Omar Dehghan ist bei den Wiener Lichtblicken normalerweise als Head of Light Operator hinter den Projektoren zu sehen – als DJ Nachbar (vormals Baba Nightshift) hat er uns auf eine akustische Reise zum Thema Geburt der Sonne mitgenommen und für Ambient, Deep House und gute Laune während der Fahrt gesorgt. 

www.soundcloud.com

DJ Containa – Die Hydra

Die Hydra liebt Bass. Als Kulturverein, Veranstaltungskollektiv oder DJ Team tanzt die Hydra in Linz, Wien und darüber hinaus. Stets auf Wolke Sieben – nachts und tagsüber, in versteckten Räumen, unter freiem Himmel oder für die Wiener Lichtblicke: in der Licht-Tram. Containa, die Pop-Queen der fünf Hydra-Köpfe, hat uns für die Frühlingsedition mit Pop, Darkdisco und Techno mit ihrem Closing Set bis zur Endstation begleitet. 

www.soundcloud.com

Photo Credits: NIPAS / Helmut Prochart / Bildrecht / 2023, Bernhard Schramm (Maria Gstättner), Ralf Gerlach (Gabriele Stötzer), Marco Pauer (Aldo Giannotti), Christopher Glanzl (DJ Billie Jean), Fabian Erblehner (DJ DJ Containa), Chris van Veghel (Ruben Oosterman)